Der Forschungsverbund Capital4Health zielt auf die Entwicklung und Erforschung von Handlungsmöglichkeiten (capabilities) für aktive Lebensstile bei unterschiedlichen Altersgruppen und Multiplikatoren über innovative Ansätze des interaktiven Wissensaustausches (IK2A). Hierbei werden unterschiedliche Interventionsansätze zur Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten für aktive Lebensstile bei Bevölkerungsgruppen, Multiplikatoren, Entscheidungsträgern und Forschern erprobt.

Teilziele:

  • Generierung eines standardisierten Messinstruments zur Erhebung bewegungsbezogener Handlungsmöglichkeiten (capabilities) für einen aktiven Lebensstil bei den unterschiedlichen Zielgruppen in Capital4Health
  • Erfassung der capabilities für aktive Lebensstile unter den Teilnehmern der Teilprojekten (pre-post Design)
  • Vergleichende Analyse der Bedeutung von Schlüsselpersonen in den partizipativen Arbeitsgruppen der jeweiligen Teilprojekte
  • Evaluation der Strategien der Teilprojekte hinsichtlich Partizipation und scaling up

Erwartete Ergebnisse: EVA wird Gemeinsamkeiten in allen Teilprojekten identifizieren (z.B. den Settingansatz oder Partizipation von Schlüsselpersonen und Multiplikatoren) und analysieren, wie diese Konzepte in anderen Kontexten und Zielgruppen implementiert werden können. EVA soll auch die Prozessqualität der Teilprojekte optimieren, indem die Implementierung des Kernkonzepts des Capability-Ansatzes evaluiert wird. Außerdem wird das Projekt die spezifischen Herausforderungen erfassen, welche beim Transfer einer bewährten Projektidee auf weitere Zielgruppen oder eine übergeordnete Ebene (scaling up) auftreten können. Die ökonomische Evaluation soll politische Entscheidungsträger bei der Entscheidung unterstützen, ob Ressourcen für die evaluierten Maßnahmen in größerem Umfang zur Verfügung gestellt werden sollten.

Querschnittprojekt EVA

  • Erprobung von Evaluationsansätzen zur Messung bewegungsbezogener capabilities in der Gesundheitsförderung
  • Exploration des Multiplikatoren-Konzeptes für den Bereich der Gesundheitsförderung
  • Gesundheitsökonomische Evaluation der Interventionen